Autor: admin

  • What is pictorialism?

    What is pictorialism?

    Since the end of the 19th century, there have been, broadly speaking, two main directions in photography:

    • Documentary:
      reality is depicted more or less faithfully to the original image.
    • Pictorialism:
      reality is artistically distorted.

    Documentary photography generally focuses on rather advanced equipment, such as a sharper lens, a film with a higher resolution, or a sensor with a higher resolution.

    Pictorialism, on the other hand, is more concerned with artistic expression, the specific atmosphere, the composition, and the emotion conveyed by an image.

    Most photographers, at least in their own perception, consciously or unconsciously align themselves quite clearly with one of these two approaches.

    For documentary photographers, expired film, and its unpredictable image quality are anathema.

    The pictorialist side revels in the unexpected, experiments with unfamiliar materials, and tries out new techniques to add another layer to what is already there.

    Everything has its place. This page focuses primarily (but not exclusively) on the pictorialist application of photography, mainly with vintage cameras, mostly long-expired film, and double and multiple exposures.
    Perhaps pixel peepers will also find something to enjoy.

  • Was ist Piktorialismus?

    Was ist Piktorialismus?

    Seit Ende des 19. Jahrhunderts gibt es sehr grob gesagt zwei Hauptrichtungen in der Fotografie:

    Dokumentarismus:
    die Wirklichkeit wird mehr oder weniger detailgetreu abgebildet

    Piktorialismus:
    die Wirklichkeit wird bildnerisch verfremdet

    Der Dokumentarismus orientiert sich dabei in der Regel am perfekten Equipment, wie etwa die noch schärfer abbildende Linse oder der noch sauberer abbildende Film oder noch besser auflösende Sensor.

    Dem Piktorialismus dagegen geht es mehr um den künstlerischen Ausdruck, die besondere Atmosphäre, die Komposition und die mit einem Bild vermittelte Emotion.

    Wahrscheinlich ordnet sich jede.r Fotografierende zumindest in der Selbstwahrnehmung bewusst oder unbewusst relativ eindeutig einer der beiden Richtungen zu.

    Dem dokumentarisch fotografierenden Menschen sind abgelaufene und in ihrer Wiedergabequalität nicht einzuschätzende Filme ein Gräuel.

    Die piktorialistische Seite freut sich am Unvorhergesehenen, experimentiert mit unbekanntem Material und probiert neue Techniken, um dem Vorfindlichen eine weitere Ebene hinzuzufügen.

    Alles hat seine Berechtigung. Hier auf dieser Seite geht es eher (aber nicht ausschließlich) um die piktorialistische Anwendung der Fotografie, vorwiegend mit alten Kameras, größtenteils lang abgelaufenen Filmen, Doppel- und Mehrfachbelichtungen. Vielleicht kommen da auch Pixel-Peeper auf den Geschmack.

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